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An den Hochschulen in Deutschland ist ein verstärktes Engagement zu bemerken in Richtung der nachhaltigen Entwicklung. Das war der hauptsächliche Kernpunkt der Konferenz der Hochschulrektoren und der Deutschen UNESCO Kommission zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Mit dem Studienangebot werden Werte, Kompetenzen und Kenntnisse vermittelt, die für die nachhaltige Entwicklung zwingend erforderlich sind, genauso wie die Forschung auf Wissen und Innovationen setzt. Aber auch die Verwaltungen in den Hochschulen leisten ihren Beitrag an die Nachhaltigkeit mit orientierten Arbeitsabläufen.
In den Zentren der Forschung und Bildungsstätten werden die zukünftigen Menschen ausgebildet, die später einmal die Entscheidungen treffen. Deshalb wird gerade bei den Hochschulen ein verstärktes Augenmerk auf die Bildung für die nachhaltige Entwicklung gerichtet. An den Fachhochschulen und den Universitäten in der Bundesrepublik Deutschland wurden diese Themen in verstärktem Maße aufgegriffen.
Zielorientierte Kompetenzen auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung richten
Doch was bedeutet eigentlich die Bildung für nachhaltige Entwicklung? Hierbei findet ein Lernprozess statt, wie sich die Entscheidungen des Menschen von heute auf die zukünftigen Generationen auswirken, wie viele Lebenschancen sie haben werden. In der heutigen Zeit müssen die globalen Zusammenhänge in einem Komplex erfasst werden, das wird für die Zukunft der künftigen Generationen immer wichtiger. An den Hochschulen entsteht dieses Wissen und wird an die jungen Menschen weiter vermittelt. Allerdings müssen diese Institutionen noch stärker die zielorientierten Kompetenzen auf die Bildung für nachhaltige Entwicklung richten. Denn diese sind für eine nachhaltige Entwicklung für unsere Gesellschaft sozusagen der Grundstein, den man heute legen muss.
Dabei müssen auf jeden Fall die Forschung, Lehre und Verwaltung mit einbezogen werden. So müssen unter anderem Forschungen unternommen werden, die auch auf andere Gebiete übergreifen. Nur so kann der komplexen wechselnden Wirkung zwischen Mensch und Umwelt Rechnung getragen werden. Hierfür sollen die Studenten unterstützt werden, damit sie Kompetenzen und Wissen erwerben, welche sie später einmal in ihrem Beruf und in ihren Alltag umsetzen zu können und ihre Handlungen auf die Prinzipien der Nachhaltigkeit abstimmen werden. Insbesondere sind die Verwaltungen der Hochschulen gefragt, die mit einem guten Beispiel vorangehen sollten. Sie sollten mit den Ressourcen sparsam umgehen und den Studierenden so die Nachhaltigkeit vorleben. Des Weiteren können die Verwaltungen der Hochschulen genauso bei ihrem Einkauf auf fair gehandelte Waren und Produkte achten. Denn nur durch das Vorleben der Erwachsenen und der reifen Generation können sich die jungen Menschen die Prinzipien der Nachhaltigkeit verinnerlichen und dementsprechend auch handeln und somit die Zukunft sichern.
Foto: © millhouse / pixelio.de