In unserer Zeit ist eine der bedeutendsten Herausforderungen, die der gesellschaftspolitischen Aufgaben. Denn hier wird nach wirksamen Ansätzen gesucht, um jedem die gleiche Chance auf Bildung zu gewähren. Aus diesem Grund nimmt auch der Dialog auf internationaler Ebene einen bedeutenden Stellenwert ein. Am 8. Februar diesen Jahres fand demzufolge ein übergreifender Erfahrungsaustausch statt, der in Zusammenarbeit mit dem BMF und der Vodafone Stiftung von Deutschland in Form von einer internationalen Bildungskonferenz durchgeführt wurde.
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Die Konferenz
Zwar dauerte die Konferenz, die unter den Namen „Neue Wege zur Bildungsgerechtigkeit – ein internationaler Erfahrungsaustausch“ abgehalten wurde, nur einen Tag, doch wurden hierbei heiße Diskussionen geführt. In Berlin trafen sich am 8. Februar 2011 politische Entscheidungsträger aus Verwaltung und Kultuspolitik sowie international anerkannte Wissenschaftler, die zusammen den Wirkungsmechanismen von sozialen Herkunftseffekten nachgingen. Sie führten Diskussionen im internationalen Kontext und sprachen auch über einen Vergleich durch Festlegungen hinsichtlich der Chancengerechtigkeit, selbige zu fördern.
Im Rahmen der Bildungskonferenz fanden genauso Erläuterungen und wiederum Diskussionen über die verschiedenen Ansätze und Regularien an den Übergängen und Schnittstellen der Bildungsbiographie statt. Insbesondere standen hierbei im Mittelpunkt die Aspekte der Familie und der sozialräumlichen Ansichten. Ebenfalls war bei der Konferenz die Vernetzung von relevanten Akteuren ein wichtiges Thema. Den Menschen aus allen sozialen Schichten sollte mehr Gerechtigkeit auf Bildung geboten werden, damit jeder die Möglichkeit geboten bekommt, bei großen Unternehmen, wie zum Beispiel Volvo, eine Führungstätigkeit ausüben zu können. Das geht natürlich nur mit der dementsprechenden Bildung, denn gerade in der Automobilindustrie wird einiges an Fachwissen abverlangt.
Das Ziel der Konferenz
Das Ziel, welches im Mittelpunkt der Konferenz stand, war, dass ein unmittelbarer Anschluss an die Entscheidungsfindung und zwar in politischer Hinsicht, stattfinden sollte. Aber auch die eventuelle Übersetzung von den wissenschaftlichen Resultaten in den praktischen und politischen Folgen der Handlungen stand im Zentrum der Konferenz in Berlin.
Auch in der heutigen Zeit steht in der Bundesrepublik Deutschland die Tatsache im Vordergrund, dass sich hierzulande die Debatten um die Chancengerechtigkeit vor allen Dingen auf die Thematik der Schulstruktur beschränken. Nur mit dem internationalen Dialog wird die Möglichkeit geboten, dass diese Perspektive doch um einiges erweitert werden kann. Das wichtigste Ziel in Berlin bei der Konferenz „Neue Wege zur Bildungsgerechtigkeit – ein internationaler Erfahrungsaustausch“ im Februar diesen Jahres war, dass die vielfältigen Faktoren, die unterschiedlichen Einflüssen unterliegen, in das richtige Licht gerückt werden konnten. Aber auch das Zusammenspiel der einzelnen Einflussfaktoren sollte bei der Konferenz noch einmal besonders hervor gehoben werden.
Inwieweit diese Konferenz etwas verändern kann in Bezug auf die Bildungsgerechtigkeit, bleibt noch abzuwarten.
Foto: © hartzi / pixelio.de