Im heutigen 21. Jahrhundert stellt das Internet eine entscheidende Informations- und Kommunikationsplattform dar. Die Entwicklung des Medium „Internet“ nimmt dadurch großen Einfluss auf verschiedene Lebensbereiche. Von diesem Einfluss sind dementsprechend nicht nur bestimmte Berufsgruppen oder einzelne Personen betroffen, sondern jeder Bürger der am gesellschaftlichen und öffentlichen Leben aktiv teilnimmt.

In den 1990er Jahren begann das Internet sich als Informationsquelle zu etablieren, wobei zunächst hauptsächlich ein kleiner Kreis von Personen das Internet als Kommunikationsplattform nutze. Lediglich vereinzelt wurde die Möglichkeit des Datenaustauschs via e-mail wahrgenommen. Ein weitaus größer Teil von Firmen und Unternehmen fing an den Internetauftritt zur Selbstdarstellung zu nutzen. Nach und nach entwickelte sich auch der Informationsaustausch über das Internet zu einem wichtigen Zweig der Informationsvermittlung. Deutlich später hatte sich das Internet auch zu einer Handelsplattform entwickelt, auf der diverse Angebote von Käufern und Verkäufern zu finden waren.

Bis heute haben sich alle drei Gebiete stetig weiterentwickelt, wobei die Wichtigkeit der Kommunikation und der Information über das Internet zunehmend wichtiger wird. Somit hat sich auch die Rolle des Internets im Bezug auf den Bildungsprozess in Deutschland verändert. Auf der einen Seite wird durch den Internetauftritt vieler Zeitungen und Bücher, sowie durch die Online-Diskussionen zwischen diversen Schülern oder Studenten der Lernprozess unterstützt. Auf der anderen Seite ergeben sich jedoch auch diverse Problematiken. Insbesondere Schülern und Studenten, die aus sozial schwächeren Familien stammen oder nicht de nötigen Geldmittel zur Verfügung haben, muss trotz ihren individuellen Lebensbedingungen ein einwandfreier Internetzugang gewährleistet werden. Die meisten Lehrer und Professoren gehen davon aus, dass ihre Schüler die Möglichkeit haben sich Informationen übers Internet entsprechend schnell und verlässlich zu beschaffen. Sind einzelne junge Leute nicht in der Lage sich einen Internetzugang oder entsprechend notwendige Programme zu leisten, werden sie automatisch benachteiligt, da die Datenerfassung und die Informationssuche ohne Hilfe des Internets deutlich komplizierter und langwieriger sein können. Damit auch diesen Menschen die gleichen Bedingungen wie allen anderen geschaffen werden und somit eine Gleichberechtigung vorherrscht, muss das Webdesign dementsprechend ausgerichtet sein.

Websites sollten also zum Einen Inhalte enthalten, die schülergerecht aufbereitet sind und demnach sowohl lediglich themenrelevante Informationen wiedergeben, als auch diese in einer verständlichen Form und Wortwahl darstellen. Zudem sollten diese Inhalte für jeden der Interessierten in gleicher Weise abrufbar sein. Es darf also keinen Unterschied machen, ob ein Schüler einen eigenen Computer mit speziellen Programmen und aktuellen Downloadsversionen bestimmter Player zur Verfügung hat oder ob ein Schüler beispielsweise in einem Internetcafé oder an schul- oder universitätsinternen Computern arbeiten muss. Letztere verfügen häufig nicht über aktuelle Versionen von Programmen zur Wiedergabe von multimedialen Inhalten, wodurch Videodatei (z.B. Vorträge) nicht oder nicht vollständig zu nutzen sind. Damit Probleme dieser Art vermieden werden, sollte im Bereich des Webdesign auch die Benutzerfreundlichkeit einzelner Inhalte und ganzer Sites geachtet werden. Videodateien können beispielsweise in nebenstehenden Texten beschrieben und erläutert werden. Bei Beachtung dieser Anforderungen ist der Zugang zu allen erdenklichen Informationen des Internets jedem gesichert.

Ein weiterer Aspekt ist der Aufbau und die Formulierung von Websites. Die Informationen sollten zwar stets in Fachsprache und auf einem gesellschaftlich akzeptablen Niveau formuliert sein, jedoch sollten Texte trotzdem verständlich sein, sodass sowohl jedes Bildungsniveau, als auch jedes Alter ausreichend ist, um diese Informationen zu verstehen.